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Dienstag, 28. März 2017

Northeim 21: Pressemitteilung zur Schulentwicklung

Northeim 21:
Schulentwicklung darf nicht wahlstrategischen Zielen geopfert werden

Die schulpolitischen Entscheidungen des Kreistages vom 10.03 2017 haben drei Dinge sehr deutlich gemacht:
 
1.) Parteien neigen dazu, politische Entscheidung nicht sachbezogen zu fällen, sondern den jeweiligen wahltaktischen Bedürfnissen unterzuordnen.

2.) Die am 10.03. getroffenen Entscheidungen sind in keiner Weise zukunftsorientiert,
sondern erhalten im besten Falle den Status Quo.
Die Beibehaltung der IGS und Realschule am Standort Hubeweg in Einbeck
mit der Beschränkung auf 7 Zügigkeit löst das Problem in keiner Weise,
sondern erhöht den Konkurrenzdruck auf beide Schulformen mit dem Ergebnis,
in zwei bis drei Jahren eine neue Standortentscheidung treffen zu müssen.
Hier wurde die Chance verpasst, durch Trennung der Schulformen sowohl den Hubeweg als auch den Standort Greene zu stärken.
 
Eine neu zu gründende Oberschule in Northeim ohne die Thomas-Mann-Schule, führt zu
einer schwachen Zweizügigkeit die eine dauerhafte Existenz von Anfang an in Frage stellt.
Nach den Richtlinien des Kultusministeriums sind, bis auf Uslar, alle Oberschulen im
Landkreis gefährdet.

3.) Schulentwicklung speziell im ländlichen Bereich bedarf einer langfristigen und
kontinuierlichen Diskussion unter Einbeziehung aller entscheidenden und beratenden
Gremien, um die Ziele und notwendigen Veränderungen bestimmen zu können:

Die Idee des Kreiselternrates und der GEW, einen über Verwaltung und Politik hinausgehenden runden Tisch einzurichten, ist unbedingt zu begrüßen, damit ohne Zeitdruck und mit Teilhabe von interessierten und betroffenen Bürgerinnen Lösungsmodelle entwickelt werden können.

Nach Ansicht von „Northeim 21“ ist das was am 10.03. beschlossen wurde kein Schulentwicklungsplan, sondern stellt dessen Verhinderung dar.

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